Adiletten

Letzte Aktualisierung am 02.03.2019 | 77 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Die Adilette ist ein Schuhmodell der Marke Adidas, welche vorwiegend als Haus- und Badeschuh eingesetzt wird. Im Grunde handelt es sich um eine Sandale, die komplett aus Kunststoff besteht.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Erstmals eingeführt wurde die Adilette im Jahr 1963.

Die Sohle des ursprünglichen Modells ist dunkelblau gehalten. Der oben aufgebrachte Riemen ist eine Mischung aus weißen und blauen Streifen.

So entsteht das typische Adidas-Muster, welches sich durch drei weiße Streifen kennzeichnet. Seitlich befindet sich der Schriftzug ‚Adidas‘.

Der Schuh hat seinen Ursprung im Wunder von Bern. Adidas-Gründer Adolf „Adi“ Dassler, der bei der Weltmeisterschaft 1954 Zeugwart der deutschen Nationalmannschaft war, reagierte mit den Saugnapf-Badeschuhen auf die schmutzigen Umkleidekabinen und Duschen.

Verbreitung

Die Adilette ist seit jeher ein beliebter Schuh, welcher heute nicht mehr nur in der typischen Farbgebung erhältlich ist.

Verbreitet hat er sich besonders innerhalb der 1970er und 1980er Jahre und ist inzwischen ein Kultschuh.

Wurde er ursprünglich designt, um im Schwimmbad einen modernen Schuh tragen zu können, wird er heute auch gerne auf Jogginghose und T-Shirt als Hausschuh getragen.

Durch ihre Beschaffenheit ist die Adilette bequem zu tragen.

Ebenso gab es eine Zeit, in welcher das Ansehen der Adilette ein wenig litt. Damals wurde sie vorwiegend in einer bestimmten Gesellschaftsschicht getragen, die standardmäßig Jogging-Bekleidung trug.

Die Adiletten galten als Ergänzung und wurden von ihnen zu jeder Tageszeit angezogen. In Deutschland wurden sie daher umgangssprachlich auch als ‚Assilette‘ bezeichnet.

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