Anime

Letzte Aktualisierung am 23.03.2020 | 302 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Bedeutung | 2. Ursprung | 3. Verbreitung

Bedeutung


Was bedeutet Anime?

Animes sind japanische Animationsfilme. In Japan werden alle Arten von Comic-Verfilmungen als solches bezeichnet, auch alle die außerhalb des Landes entstehen.

Im Ausland sind Animes ausschließlich die Zeichentrickfilme, welche von der asiatischen Inselgruppe kommen.

Sie sind das Pendant zum Manga als japanische Comics, auf welchen besonders in der heutigen Zeit viele Animes basieren.

Anime ist die Verkürzung des japanischen Wortes „animēshon“, dessen Übersetzung „Animation“ ist. Es wurde früher als Bezeichnung der hochwertigen Animationsfilme benutzt; Anime dagegen für die ab den 1960er Jahren aufkommenden günstigeren Filme.

Mit der Zeit setzte sich Anime auch außerhalb Japans durch.

Besonders der Stil der Animes (u. a. große Augen, klare Linien) unterscheidet sie deutlich von Zeichentrickfilmen aus anderen Ländern.

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Öffentliches Interesse

Ursprung des Begriffes

Animes sind ein fester Bestandteil der japanischen Kultur und können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Dadurch entstand die umfangreichste Trickfilmkultur weltweit.

So ist es nicht verwunderlich, dass Animes in Japan deutlich mehr Bedeutung haben als ausländische Filme.

Der erste Trickfilm Japans war eine dreisekündige Sequenz aus dem Jahre 1907 über einen Matrosen, der etwas schrieb und das Publikum grüßte. Anschließend wurden jedoch zunächst französische, US-amerikanische und britische Kurzfilme gezeigt.

1917 veröffentlichten dann japanische Filmstudios die ersten drei Trickfilme – 11 Jahre nach dem weltweit ersten Zeichentrickfilm.

Seitdem wuchs die Branche rasant und hat weltweit zahlreiche Fans und Zuschauer.

Selbst wer kein Anime-Fan ist, kennt Memes wie „Omae Wa Mou Shindeiru“.

Dabei gibt es zahlreiche Stile: Hentai/Etchi (Anime mit rein sexuellen Handlungen), Isekai, Kodomo (Animes für Kinder), Sentai und Shōnen sowie Harem Anime.

Hinzu kommt, dass die Musik in Animes, also der Soundtrack, einer der wichtigsten stilistischen Merkmale ist.

Mit diesen wird nicht nur viel Geld gemacht, die Künstler selbst sind bei Fans hoch angesehen und einige von ihnen Berühmtheiten in Japan.

Verbreitung des Begriffes

Ebenso wie Mangas, sind Animes weltweit sehr verbreitet. Außerhalb Japans besonders in Deutschland, den USA, Frankreich, Italien und Spanien.

Alle fünf Ländern sind auch über ihre Grenzen hinaus bekannt für ihre Produktionen.

Dementsprechend gibt es eine riesige weltweite Fanbase, die sich nicht nur im Internet austauscht, sondern auch jährlich auf riesigen Conventions zusammenkommt; oftmals überschneidet sich das Interesse der Anime-Fans mit dem der Manga-Fans.

Die drei größten Cons sind die „Anime Expo“ (USA), „Japan Expo“ (Frankreich) und die „AnimeJapan“ (Japan).

Im Netz gibt es zu dem Thema unzählige Foren, Wikis, Archive, Suchmaschinen und den Austausch in sozialen Medien. Besonders populär sind Seiten wie Sankaku Complex, Animexx, Anime Loads oder Hitomi La.

Weltweit berühmte Anime-Produktionen aus Japan sind u.a. „Detective Conan“, „Hellsing“, „Pokemon“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“ (meist ausgezeichneter Anime-Film aller Zeiten).

Aus diversen „Animes“ entstanden auch populäre Memes sowie Emotes, wie beispielsweise Ayaya aus der Serie Kin-Iro mosaic.

Video

Weitere Informationen/Quellen

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Wenn Julia nicht gerade Begriffe und Memes für Onlinesprache.de definiert, verbringt sie ihre Freizeit mit Fan-Fiction. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Trends, die früher oder später auch in Deutschland ankommen.



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