beastiality

Letzte Aktualisierung am 06.02.2019 | 75 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Der Begriff Beastiality bezeichnet den Geschlechtsverkehr zwischen Mensch und Tier. Dabei ist es unerheblich, welcher Rasse das Tier angehört.

Ob Beastiality von dem neudeutschen Begriff Zoophilie abgegrenzt werden sollte, ist unstimmig.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Beastiality gehört zum Bereich der Sodomie, dem Sex, der nicht zum Zweck der Fortpflanzung dient. Die genaue Bedeutung der Sodomie hängt immer vom aktuellen Stand der Sexualmoral ab.

So war es zu manchen Zeiten in der Geschichte eine Sitte, dass Mensch und Tier das Bett teilten, wie es sich von zahlreichen Stücken der Literatur als auch Statuetten oder Malereien ableiten lässt.

In der heutigen Zeit ist es eher ein verpöntes Thema, welches sogar strafrechtlich verfolgt wird.

Verbreitung

Der Bereich der Beastiality war im Internet schon immer eine sehr dunkle Zone, mit der sich niemand identifizieren wollte. Innerhalb Deutschlands ist die Verbreitung von derartigem Videomaterial laut §184/184a des Strafgesetzbuches gesetzlich verboten und wird bestraft.

Zudem gibt es im Tierschutzgesetz den §3, Nr. 13, der besagt, dass es verboten ist, ein Tier für sexuelle Handlungen zu nutzen, es entsprechend abzurichten oder anderen zur Verfügung zu stellen. Die Strafe für einen Verstoß beträgt bis zu 25.000 Euro.

Der Begriff im Allgemeinen verbreitete sich ab 2013 im Zuge der Furry-Bewegung. Menschen, die sich mit anthropomorphen Tieren (Tiere die menschliche Attribute besitzen) beschäftigen.

Ihnen wird nachgesagt, dass es unter ihnen einen großen Teil gibt, die eine solche Neigung haben und den Sex mit Tieren eher bevorzugen als den mit einem Menschen. Furrys selbst ist es jedoch wichtig zu erklären, dass das Furry-Dasein nicht gleich aussagt, dass man Anhänger dieses Themas ist.

Auch wenn diese nicht ausschlaggebend für die Verbreitung waren, so gab es dennoch auch andere, die versuchten, derlei Praktiken auf dem Weg ‚gesellschaftsfähig‘ zu machen.

Auf diesem Weg spaltete sich mit der Zeit außerdem eine Gruppe an Betroffenen ab, die sich selbst als Zoophile bezeichnen. Zoophile haben laut ihrer Definition ausschließlich einvernehmlichen Verkehr mit Tieren.

Sie deuten beispielsweise manche Signale seitens des Tieres als Aufforderung. Erklärungen, dass es einem Instinkt des Tieres entspräche, sich ihm zu unterwerfen, wird von ihnen nicht anerkannt.

Allgemein herrscht bei diesem Thema eine starke Unstimmigkeit, was seitens des Tieres freiwillig geschieht und was bereits an eine Vergewaltigung, ergo Tierquälerei, grenzt.

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