Bitchute

Letzte Aktualisierung am 12.03.2020 | 237 Aufrufe | Fehler melden

Überblick

Bitchute ist eine Plattform zum Teilen von eigenproduzierten Videos.

Gegründet wurde die Seite 2017 vom Briten Ray Vahey mit der Intention eine Alternative zu YouTube zu erschaffen und all denen eine Bühne im Internet zu bieten, die von Google und anderen Anbietern blockiert, gelöscht oder gesperrt worden sind.

Entsprechend sind die Richtlinien bezüglich der Inhalte der Videos, die auf „Bitchute“ hochgeladen werden mager ausgelegt und werden augenscheinlich kaum eingehalten.

So wird Content, der von Kindesmissbrauch, Terrorismus, Gewaltverherrlichung oder sexuell Anstößigem handelt laut den Community-Richtlinien zwar nicht toleriert, aber einen Absatz weiter die Verantwortung an jeden Kanal-Inhaber abgegeben.

Dies führte dazu, dass sich mit der Zeit besonders Rechtsradikale und Rassisten auf „Bitchute“ versammelt haben.

Öffentliches Interesse

Verbreitung der Webseite

„Bitchute“ bedient sich der BitTorrent-Technologie und kann auf diese Weite durch Peer-to-Peer effizienter und ressourcenschonender die Videos im Internet verbreiten und einer großen Community zur Verfügung stellen.

Dementsprechend kommen mittlerweile fast 9 Millionen Besucher jeden Monat auf die Seite, wobei sich die Zahl innerhalb der letzten 6 Monate verdoppelt hat (Quelle: SimilarWeb; Stand: Januar 2020).

Die meisten User kommen aus den USA, Deutschland und Großbritannien.

Besonderheiten der Webseite

Den fragwürdigen Ruf, den „Bitchute“ sich in der kurzen Zeit aufgebaut hat, bestätigte sich im Januar 2019 nochmal, als die Seite zum Domain-Registrar Epik wechselte, welcher bekannt für das Hosting von neonazistischen und rechtsextremen Inhalten ist.

Zudem kündigten in der Vergangenheit bereits Internet-Größen wie Patreon und PayPal die Zusammenarbeit mit der Videoplattform.

Neben der Webpräsenz bietet „Bitchute“ auch eine App an, die jedoch lediglich im Google Play Store zu erhalten ist.

Weitere Informationen/Quellen

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Seit klein auf als Gamer unterwegs. War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Norddeutscher Schreiberling, der auf digitales Gedöns steht.



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