Blockchain

Letzte Aktualisierung am 14.02.2019 | 15 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Die Blockchain lässt sich einfach mit ‚Blockkette‘ übersetzen. Per Definition ist sie eine immer erweiterbare Liste von Datensätzen.

Sie findet häufig im Bereich der Kryptographie Verwendung sowie im Rahmen eines dezentral geführten Buchführungssystems.

Deswegen ist sie auch Bestandteil, wenn es um Kryptowährungen geht.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Den Ursprung hat die Blockchain im Jahr 1991, als Stuart Haber und W. Scott Stornetta die Grundlage für eine kryptografisch abgesicherte Verkettung von Blöcken schufen.

Weiterentwickelt wurde das Konzept von Leuten wie Ross J. Anderson, Bruce Schneier und John Kelsey. Ein Mechanismus für eine dezentralisierte Währung kam erstmals 1998 auf, die von Nick Szabo entwickelt wurde.

Verbreitung

Richtig verbreitet hat sich die Blockchain dank der Währung Bitcoin. Das System des Pseudonyms Satoshi Nakamoto wurde innerhalb eines White Papers beschrieben.

2009 wurde die erste Implementierung einer Bitcoin-Software eingesetzt, woraufhin die erste öffentliche Blockchain entstand und sich verbreitete.

Vorteile der Blockchain sind:

  • Dezentralisierung (niemand ist verantwortlich)
  • Manipulationssicherheit (die Verfahren sind theretisch fälschungssicher)
  • Ausfallsicherheit (Speicherung bei allen Teilnehmern des Netzwerkes)
  • direkte Transaktionen (kein Vermittler wie Banken notwendig)

Nachteile sind:

  • fehlende Skalierbarkeit (enorme Datenkapazität notwendig)
  • technische Anpassung (Herausforderung als neue Technologie)
  • Restrisiko der Manipulation (eine Manipulation ist nicht gänzlich unmöglich)
  • Performance (aufwändige Kryptographieverfahren und Synchronisationsprozesse)
  • Transparenz (Einsicht in die Transaktionshistorien)
  • Stromverbrauch (das sogenannte Minen ist stromintensiv)

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Weitere Informationen

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