Bucket List

Letzte Aktualisierung am 17.10.2019 | 1.269 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Bedeutung | 2. Ursprung | 3. Verbreitung

Bedeutung


Was bedeutet Bucket List?

Eine Bucket List ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine Auflistung der Dinge, die man bis zum Lebensende noch machen möchte.

War es vormals eher unter Menschen verbreitet, denen eine tödliche Diagnose gestellt wurde, ist es heute weit in der Gesellschaft verbreitet.

Wörtlich übersetzt bedeutet es so viel wie „Eimerliste“, was durch den Ursprung des Wortes zu erklären ist, im Deutschen kann es jedoch viel eher als „Löffelliste“ bezeichnet werden und hat so einen Bezug zur gleichsprachigen Phrase „Den Löffel abgeben“.

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Öffentliches Interesse

Ursprung des Begriffes

Dem Ursprung des Begriffs sind gleich mehrere Theorien zugeordnet:

Zum einen hat es einen Bezug zum Selbstmord, wenn jemand der sich erhängt den Eimer wegtritt, auf dem er steht, im Englischen wird das als „Kick the Bucket“ bezeichnet.

Die nächste Theorie besagt, dass „Bucket“ sich vom englischen Wort „Beam“ ableitet, was im Deutschen „Balken“ bedeutet, an dem Tiere zum Schlachten gehängt wurden.

Die dritte und letzte Entstehungsgeschichte erzählt, dass die Phrase „Kick the Bucket“ von dem Gebrauch eines Weihwasserbehälters in Bezug auf die katholische Praxis Tote aufzubewahren, abstammt.

Verbreitung des Begriffes

In erster Linie ist der Begriff „Bucket List“ verbreitet, auch im Deutschen. Das hängt einfach damit zusammen, dass besonders in der Onlinesprache überwiegend englischsprachige Wörter und Abkürzungen verwendet werden.

Und besonders im Internet sind „Bucket Lists“ ein Thema, wobei es zig verschiedene Arten gibt.

So bezieht sich diese schon lange nicht mehr nur darauf Dinge aufzuschreiben, die man vor dem eigenen Tod noch machen möchte, sondern vielmehr, um ein Bewusstsein zu bekommen, was man im Leben machen möchte, um glücklich zu sein.

So gibt es beispielsweise auch Menschen, die für jeden Tag eine Art „Bucket List“ schreiben, um jeden Tag bestmöglich zu gestalten.

Besonders populär wurde der Begriff ab Dezember 2007, als der gleichnamige Film mit Jack Nicholson und Morgan Freeman rauskam.

Heute sind es jedoch nicht nur ältere Menschen, wie in dem Film dargestellt, sondern auch viele Jugendliche, die sich „Bucket Lists“ aufstellen.

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Weitere Informationen/Quellen

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Seit klein auf als Gamer unterwegs. War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Norddeutscher Schreiberling, der auf digitales Gedöns steht.



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