Cuckquean

Letzte Aktualisierung am 24.09.2019 | 72 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Cuckquean ist die Bezeichnung der Frau eines Ehebrechers und der Gegenpart zum „Cuckold“.

Beschrieben beide Begriffe zu früheren Zeiten noch einen von der Gesellschaft nicht tolerierten Ehebruch, gilt es heute vielmehr als Fetisch in der BDSM-Szene, wo es dem „Femdom“ zugeordnet werden kann.

Dabei ist die „Cuckquean“ daran interessiert ihren Partner mit anderen Männern oder Frauen sexuelle Handlungen vollziehen zu lassen, was voyeuristische und masochistische Beweggründe haben kann oder einfach die Lust einer Frau an sexueller Dominanz anspricht.

Somit erfüllt der „Cuckold“ den devoten und die „Cuckquean“ den dominanten Teil des sexuellen Spiels.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Literarisch belegt ist der Begriff „Cuckquean“ bereits aus dem 16. Jahrhundert überliefert, wird aber Vermutungen nach – ebenso wie das männliche Gegenteil „Cuckold“ – schon weitaus länger verwendet.

Es setzt sich aus den beiden Wörtern „Cuck“ und „Quean“ zusammen, wobei ersteres vom altenglischen „Cuckoo“ sowie vom altfranzösischen „Coucou“ (beides im dt. Kuckuck) abstammt und letzteres für „leichte Mädchen“ oder „Flittchen“ steht, auch wenn es etymologisch mit „Queen“ verwandt ist.

Verbreitung

Heutzutage findet man den Begriff hauptsächlich in der BDSM-Szene wieder, in der entsprechende Fetische ausgelebt werden.

Dies kann innerhalb einer Partnerschaft sein, auf öffentlichen Veranstaltungen, aber auch im Internet, in Form von Online-Beziehungen.

Unabhängig des realen Auslebens solcher Vorlieben finden sich auf gewissen Pornoseiten diverse Filme und Videos zum Thema „Cuckquean“.

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