Darwin Award

Letzte Aktualisierung am 11.08.2019 | 15 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Unter dem Darwin Award wird ein sarkastischer Negativpreis verstanden, der seit 1994 mehrmals im Jahr vergeben wird.

Dieser wird an Menschen verliehen, die sich versehentlich selbst töten, einen tödlichen Unfall haben oder sich selbst unfruchtbar machen.

Dabei spielt besonders die Dummheit hinter den Toden eine große Rolle. Die Szenarios müssen demnach gewisse Kriterien erfüllen.

So muss es die „übliche Blödheit“ übertreffen, absolut eigenverschuldet sein, es darf dabei kein Unbeteiligter sterben und zudem muss der Kandidat vollumfänglich urteilsfähig sein; weswegen Kinder und behinderte Personen rausfallen.

Seinen Namen hat der Preis von dem Schöpfer der Evolutionstheorie Charles Darwin.

Ein Teil dieser Theorie beschäftigt sich auch mit der natürlichen Auslese, was den Zusammenhang zum „Darwin Award“ herleitet.

Diese besagt, dass ein schwächeres Individuum seiner eigenen Art einen Gefallen tut, wenn es die Verbreitung seines Erbgutes verhindert.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Die Auszeichnung war eine Idee von mehreren Biologiestudenten der Standford University im US-amerikanischen Kalifornien.

Dabei sammelten sie zunächst außergewöhnliche Fälle dieser Art auf einer Subwebseite der Universität. Nachdem die Beliebtheit dieser gestiegen war, entstand die bis heute erreichbare Webseite Darwinawards.com.

Geführt wird das Projekt bis heute (Stand: August 2019) von der Molekularbiologin Wendy Northcutt.

Verbreitung

Über die Jahrzehnte hat das anfängliche Studenten-Projekt an großer Beliebtheit gewonnen.

Noch immer besuchen mehr als 300.000 User jeden Monat die Internetseite des „Darwin Awards“. Dabei kommen die meisten aus den USA, Großbritannien und Deutschland (Quelle: SimilarWeb; Stand: August 2019).

In den Jahren 2003, 2005 und 2011 entstanden insgesamt vier Bücher, in welchen die skurrilsten „Preisträger“ niedergeschrieben sind. Verfasst wurden alle Bände von Wendy Northcutt.

2002 erschien zudem ein Hörbuch mit den deutschen Komikern Hella von Sinnen und Dirk Bach, welche Auszüge der Seite auf humorvolle Weise vorlesen.

Zudem erschien vier Jahre später die Komödie The Darwin Awards, welche teilweise auf echten Fällen beruht.

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