Edibles

Letzte Aktualisierung am 10.10.2019 | 9 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Als Edibles werden medizinische Lebensmittel bezeichnet, denen Cannabis beigefügt ist, wobei nicht auf den THC-Gehalt verzichtet wird, welcher die berauschende Wirkung in Hanf mit sich bringt.

Hintergrund ist der mögliche positive Effekt, den die Inhaltsstoffe von Cannabis auf physische und psychische Krankheiten bei Menschen haben.

Durch die Aufnahme der Nutzpflanze in Backwaren, Getränken, Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln kann der Organismus die Wirkstoffe besser verteilen und ist damit effektiver als das alleinige Inhalieren von Gras.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Die Idee Cannabis in Lebensmitteln zu verarbeiten entstand schon 1000 v. Chr., als Hindus auf dem indischen Subkontinent anfingen Bhang zuzubereiten.

Die ist ein aus der grünen Pflanze bestehender Brei, der mit Milch verdünnt auch getrunken werden kann; dieser ist noch immer Bestandteil der indischen Kultur.

Über kulturelle Umwege kamen „Edibles“ auch in die westliche Welt, wo sie ab den 1950er Jahre besonders in den USA immer populärer wurden.

Grund dafür war letztlich ein Rezept für „Haschisch Fudge“, welches im mitunter meist verkauften Kochbuch der Welt von Alice B. Toklas enthalten ist.

Verbreitung

Der Begriff „Edibles“ wird jedoch nicht nur im medizinischen Zusammenhang verwendet, sondern bezieht sich auch auf jegliche mit Cannabis versetzten Lebensmittel, die meist nur der berauschenden Wirkung wegen konsumiert werden.

Auch wenn die Bezeichnung in vielen Ländern und besonders in der Onlinesprache geläufig ist, wird die Zulassung von „Edibles“ von den verschiedenen Gesetzgebern unterschiedlich behandelt.

Demnach sind diese beispielsweise in den USA und seit Oktober 2019 auch in Kanada erlaubt, jedoch in Deutschland weiterhin verboten.

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