Fisten

Letzte Aktualisierung am 22.05.2019 | 9 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Das „Fisten“ bezeichnet eine Sexualpraktik, bei welcher mehrere Finger oder die ganze Faust in die Vagina oder den Anus eingeführt werden.

Ein Ansatz des Fistings ist das sogenannte „Fingern“, welches beim Vorspiel für den Geschlechtsverkehr sehr beliebt ist.

Hierbei wird der Partner lediglich mit den Fingern penetriert.

Vom eigentlichen „Fisting“ spricht man, wenn man mehrere Finger oder die ganze Faust benutzt. Dabei wird zwischen vaginalem, analem und doppeltem Faustverkehr unterschieden.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Während einige Experten den Ursprung vom „Fisten“ in der Schwulenszene im 20. Jahrhundert sehen, glaube andere, dass diese Praxis bereits tausende Jahre zurückgeht.

In den 1970er und 80er Jahren gab es in San Franzisco einen bekannten Club namens „Catacombs“, der sich auf diese sexuelle Vorliebe ausgerichtet hat.

Zu diesem Zeitpunkt wurde ausgegangen, dass ungeschütztes Fisten ein einfacher Weg für die Übertragung von HIV sei. Infolgedessen wurden einige Einrichtungen geschlossen, die die Praxis offen erlaubten.

Verbreitung

In den nächsten Jahrzehnten erlangte „Fisting“ wieder Beliebtheit und ist heute hauptsächlich im Bereich BDSM angesiedelt, da hierbei durchaus der schmerzhafte Aspekt gewollt ist.

Sämtliche Formen des Fistens sind mit einem gewissen Risiko behaftet. Dabei geht es in erster Linie nicht darum, dass entsprechende Körperöffnungen sehr dehnbar sein können.

Bei der Ausübung kann es zu eventuellen Verletzungen kommen, weswegen der Einsatz von möglichst viel Gleitmittel empfehlenswert ist.

Ferner kann es bei einem unzureichenden Schutz zur Übertragung von Geschlechtskrankheiten kommen.

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