Godwins Law

Letzte Aktualisierung am 20.08.2019 | 14 Aufrufe | Fehler melden

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Bedeutung

Unter Godwin’s Law versteht man eine Aussage des US-amerikanischen Rechtsanwaltes und Autors Michael Wayne Godwin.

Übersetzt besagt das „Godwin’s Gesetz“ Folgendes: „Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Nazis oder Hitler dem Wert Eins an“.

Ebenso wie das allseits bekannte Murphy’s Law ist es sarkastisch und ironisch zu verstehen.

„Godwin’s Law“ bezieht sich auf die unangemessene Darbringung von Nazi-Vergleichen, wenn allgemeine Argumentationen seitens des Verfassers fehlen und die Richtung einer Diskussion dadurch geändert werden soll.

Das „Gesetz“ dient als rhetorisches Mittel, um darauf zu reagieren.

Godwins Law

Öffentliches Interesse

Ursprung

Entstanden ist „Godwin’s Law“ 1990 im Usenet als Reaktion auf den damals weit verbreiteten Diskussionsstil, Nazivergleiche anzustellen.

Godwin‘s Intention dahinter war nicht die Diskreditierung der Diskussionsteilnehmer, sondern lediglich ihre Sensibilisierung für diese Art von Kommentaren.

Am 16. Oktober 1989 schrieb der Autor Richard Sexton bereits ein Statement, das dem „Godwin’s Law“ ähnelt.

Verbreitung

Bis heute wurden diverse Zusätze von anderen Usern erfunden – sowohl ernst als auch humoristisch gemeinte.

Allgemein ist das Gesetz im Internet recht populär. So wird immer wieder in Diskussionen – egal welcher Plattform – auf das „Godwin’s Law“ hingewiesen.

In Frankreich werden sogar sogenannte „Points Godwin“ vergeben. In Form von Bildern werden sie direkt unter den zuerst auftauchenden Nazivergleich gesetzt.

Grundlage ist ein Wortspiel, da „Point“ im Französischen auch Argument heißt.

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