Gokkun

Letzte Aktualisierung am 30.04.2020 | 57 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Bedeutung | 2. Ursprung | 3. Verbreitung

Bedeutung


Was bedeutet Gokkun?

Gokkun bezeichnet im Japanischen das lautmalerische Geräusch, welches beim Schlucken von etwas entsteht.

Es ist dem englischen Wort „gulp“ und dem deutschen Wort „schluck“ ähnlich, die ebenfalls wortbildende Lautmalereien darstellen.

In der Onlinesprache ist „Gokkun“ aber vor allem als Bezeichnung für einen Fetisch bekannt.

Bei diesem füllen mehrere Männer einen Behälter mit ihrem Ejakulat, welches anschließend von einer Person – Frau oder Mann – getrunken wird.

Anders als beim Bukkake geht es darum das Sperma zu sammeln, bevor es oral aufgenommen wird.

Darüber hinaus wird auch das Auflecken einer größeren Menge Ejakulats von einer Oberfläche als „Gokkun“ bezeichnet.

Öffentliches Interesse

Ursprung des Begriffes

Die Entstehung des Begriffs ist unbekannt.

Etymologisch gesehen, wird sich „Gokkun“ – ebenso wie „schluck“ im Deutschen – im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Der erste Eintrag auf Urban Dictionary stammt aus dem Jahr 2005 und definiert den Begriff lediglich als wörtliche Nachahmung des Schluckgeräusches.

Erst 2008 wurde es auf derselben Seite als Fetisch beschrieben.

Verbreitung des Begriffes

Fündig wird man zum Thema „Gokkun“ vor allem auf Pornoseiten.

Dort sind neben Videos mit gefüllten Behältnissen besonders solche beliebt, bei denen der Mund einer Frau erst komplett mit Sperma gefüllt wird, ehe sie alles runterschluckt.

Außerdem werden des Öfteren Lebensmittel, wie ein Stück Kuchen oder Obst, dem Essensprozess hinzugefügt.

Wie die Herkunft des Namens bereits vermuten lässt, ist „Gokkun“ besonders in Japan populär.

Neben vielen realen Darstellungen findet sich die Vorliebe auch in zahlreichen Hentais wieder.

Da „Gokkun“ eine erniedrigende und devote Vorliebe ist, wird es oft mit BDSM in Verbindung gebracht.

Weitere Informationen/Quellen

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Seit klein auf als Gamer unterwegs. War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Norddeutscher Schreiberling, der auf digitales Gedöns steht.



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