Gyaru

Letzte Aktualisierung am 19.09.2019 | 7 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Gyaru ist die japanische Transliteration des englischen Begriffs „Gal“, was im Deutschen für eine junge Frau, ein Mädchen oder ein Mädel steht.

Allgemein zeichnet sich eine „Gyaru“ durch ein ausgeprägtes Modebewusstsein aus und fällt besonders durch ihr Äußerliches auf.

Dazu gehören bestimmte Frisuren, oftmals künstlich gebräunte Haut, stark auffälliges Make-up und schrille Klamotten.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Entstanden ist die Gyaru-Subkultur in Japan der 1970er Jahre und hat sich bis zu ihrem Höhepunkt in den 2000er stark in der japanischen Gesellschaft etabliert.

Es ging sogar so weit, dass das japanische Kulturministerium die Lebensweise förderte und sie nach außen hin durch unter anderem Modeschauen verkaufte, um damit die Kawaii-Kultur besser zu repräsentieren.

Diese spiegelt das in Japan weit verbreitete ästhetische Konzept des Niedlichen, Kindlichen und Süßen wider.

Verbreitung

Nach den frühen 2000er Jahren reduzierte sich allmählich die Popularität, jedoch inspiriert die Gyaru-Mode bis heute jüngere Menschen in Japan und sogar die anderer Länder.

In bestimmten Foren finden sich noch immer „Gyaru“ aus aller Welt zusammen und tauschen sich zu entsprechenden Themen aus.

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