Inshallah

Letzte Aktualisierung am 27.01.2019 | 63 Aufrufe | Fehler melden

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Bedeutung

Die Redewendung Inshalla (auch als In schā‘ Allāh in Verwendung) bedeutet kurz ‚So Gott will‘, ergo (da es aus dem Arabischen kommt) ‚So Allah will‘.

Sie wird hauptsächlich von arabisch sprechenden Juden, Muslimen oder Christen angewandt und ist daher nicht nur innerhalb des arabischen Sprachraums bekannt. Ferner wird die Aussage auch verwendet, wenn jemand ‚hoffentlich‘, ‚vielleicht‘ oder ‚mal sehen‘ verwenden möchte.

Im Grunde möchte man damit ausdrücken, dass nichts geschieht, ohne dass Gott (oder in diesem Fall Allah) seine Zustimmung zu etwas gibt. Er steht über allem und unterstützt das Ziel eines Menschen nur, wenn er damit einverstanden ist. Mit diesem Ausspruch wird in erster Linie Demut ausgedrückt, oder auch die Gottergebenheit.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Das Adverb gab es in arabisch sprechenden Ländern und denen, in denen sich Christen und arabisch sprechende Juden oder Muslime aufhielten, schon immer, weil es zum gewöhnlichen Sprachgebrauch gezählt wurde.

Besondere Bedeutung erhielt es 2015, als der Politiker Bodo Ramelow (Die Linke) am Saalfelder Bahnhof Flüchtlinge mit genau diesem Wort begrüßte. Danach verbreitete es sich und gelangte somit auch in den regulären Sprachgebrauch.

Verbreitung

Nachdem Ramelow das Wort gegenüber den Flüchtlingen angewandt hatte, verbreitete sich seine Verwendung im Internet. Ebenso wurde es in Songs angewandt. So hat beispielsweise der Rapper Mudi ein Lied veröffentlicht, welches ‚Inshallah‘ heißt.

Eine der Zeilen beschreibt beispielsweise: ‚Inshallah, ich sag Inshallah. So Gott will, wird mein Traum wahr.‘ Das Wort ist außerdem in dem Song ‚So Gott Will – In Sha Allah‘ des Rappers Fard in Verwendung.

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