Jodel

Letzte Aktualisierung am 20.03.2020 | 187 Aufrufe | Fehler melden

Überblick

Jodel ist eine Social Media-App, die hauptsächlich von Studenten verwendet wird. Innerhalb der App können Nutzer Bilder hochladen, Beiträge leisten und miteinander kommunizieren.

Das Ganze geschieht auf einer anonymen Basis. Dazu kommt, dass sämtliche einsehbaren Einträge aus einem Umkreis von 10 Kilometern stammen.

Somit besteht das Netzwerk aus lokalen Communities. Ein Netzwerk mit dem gleichen Konzept war YikYak, welches allerdings 2017 eingestellt wurde.

Eine vom Namen her verwandte Seite ist Jodel City. Beide haben jedoch nichts miteinander zu tun und werden von unterschiedlichen Hosts betrieben.

Öffentliches Interesse

Verbreitung

Erstmals verbreitet wurde die App im Oktober 2014 von Alessio Borgmeyer, der damals selbst Student an der RWTH Aachen war.

Er entwickelte sie zusammen mit Tim Schmitz, Niklas Henckell und Alexander Linewitsch. Die vier wohnten damals zusammen in einer WG.

Schon im April 2015 verzeichnete die App circa 100.000 Benutzer, im Oktober desselben Jahres waren es sogar mehr als eine Million.

Gleichzeitig wurde die App international und breitete sich so in Schweden, Österreich, Dänemark, Norwegen und weiteren Ländern aus.

Zum Mai 2016 wurden täglich etwa 600.000 der sogenannten ‚Jodel‘ geschrieben. Die 1,5 Millionen Marke an Benutzern überschritt die App im August 2017.

Besonderheiten

Dass die Plattform im Notfall auch den Zugriff auf persönliche Nutzerdaten ermöglicht, zahlte sich im November 2017 aus.

Damals kündigte ein Student einen Amoklauf in Trier an, woraufhin die Polizei ihn anhand seiner IP-Adresse identifizierte. Er wurde anschließend wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten angeklagt.

Innerhalb des Nutzerkreises erlangte der Begriff ‚PoJoSo‘ Bekanntheit, der als Abkürzung für ‚Porno Jodel Sonntag‘ steht. An diesem Tag werden innerhalb der Community vermehrt erotische Aufnahme hochgeladen.

Weitere bekannte Begriffe sind ‚DLRH‘ und ‚DLRG‘. Diese stehen für ‚den Lörres reinhämmern‘ beziehungsweise ‚den Lörres reingehämmert‘ und sind platte Umschreibungen für den Geschlechtsverkehr.

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Wenn Julia nicht gerade Begriffe und Memes für Onlinesprache.de definiert, verbringt sie ihre Freizeit mit Fan-Fiction. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Trends, die früher oder später auch in Deutschland ankommen.



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