Jumpscare

Letzte Aktualisierung am 23.12.2019 | 14 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Ein Jumpscare ist ein Stilmittel in Filmen und Videospielen. Besonders im Horror-Genre findet es Verwendung.

Es handelt sich um eine Sequenz, in der zunächst die Spannung aufgebaut wird, diese sich aber wieder beruhigt.

In dem Moment, in dem der Zuschauer überzeugt ist, dass nichts mehr Schlimmes passiert, wird er erschreckt. Dies kann durch gruselige Fratzen, Monster oder ähnliches geschehen.

Gefördert wird dieser Moment durch ein plötzliches, lautes Geräusch.

Gute „Jumpscares“ kommen völlig unerwartet vor. Sie werden meist in Kombination mit der Schnitttechnik smash-cut verwendet.

Diese sieht vor einen plötzlichen Sprung in eine andere Szene zu machen, in welcher zeitgleich das Monster oder dergleichen auftaucht. So verstärkt sich der schockierende Moment.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Die Technik wird bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Horrorfilmen angewandt.

Seit dem sind „Jumpscares“ ein selbstverständliches Mittel, um den Zuschauer zu gruseln.

Verbreitung

Mit der Zeit wurde der „Jumpscare“ erweitert und ähnliche Strategien entstanden, um die Stimmung in Horrorfilmen oder Videospielen zu intensivieren.

Dazu zählen die Unterformen Cat Scare und Bat Scare. Hierbei geht es um das sprichwörtliche Legen einer falschen Fährte.

Bevor der eigentliche Schreckmoment mit Monster und Co. kommt, wird Spannung aufgebaut. Durch einen plötzlichen Schrei einer Katze oder einer Fledermaus, wird der Zuschauer zwar erschreckt, ist aber schnell erleichtert.

Dieser Moment wird ausgenutzt, um letztendlich das Monster auftauchen zu lassen.

Video

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