Let Me Google That For You (LMGTFY)

Letzte Aktualisierung am 30.01.2019 | 316 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Bedeutung | 2. Ursprung | 3. Verbreitung

Bedeutung


Was bedeutet Let Me Google That For You (LMGTFY)?

‚Let me google that for you‘ ist eine Aussage, die herabsetzend und in passiv-aggressiver Haltung einem Nutzer gegenüber eingesetzt wird. Auf Deutsch bedeutet die Aussage: Lass mich das für dich googlen.

Damit möchte man dem Gegenüber unterschwellig unterstellen, er sei nicht fähig dazu, selbst auf Google nachzusehen, ergo, er sei selbst zu dumm dafür.

Die Aussage wird auch mit ‚lmgtfy‘ abgekürzt. Durch die von genervten Nutzern eigens erstellte Internetseite lmgtfy.com wurde die Aussage zusätzlich verfestigt.

Öffentliches Interesse

Ursprung des Begriffes

Entstanden ist die Aussage ‚Let me google that for you‘ von Nutzern, die von anderen wiederum genervt waren, dass diese nicht selbst dazu in der Lage waren, auf Google nach einer Antwort oder Informationen zu suchen.

Infolgedessen erstellte irgendwann jemand gegen Ende des Jahres 2008 eigene Internetseite, die unter dem Link ‚lmgtfy.com‘ erreichbar ist und eine direkte Reaktion auf das Denken dieser Menschen als Reaktion genutzt werden kann.

Diese Seite vermittelt dem Fragenden unterschwellig, dass er die Information selbst leicht hätte finden können, hätte er Google verwendet.

Verbreitung des Begriffes

Nach der Entstehung der Internetseite lmgtfy.com verbreitete sie sich im Internet rasant und war stets eine Antwort von genervten Usern, wenn sie von anderen zu einer Sache befragt wurden, die sie selbst hätten rasch ergoogeln können.

Da es den Befragten die optimale Möglichkeit bot, um auf die ständigen Fragen zu reagieren, verbreitete sich die Bezeichnung Let me google that for you als auch die Webseite immer mehr und ist heutzutage eher ein Standard, den man bei solchen Geschehnissen immer wieder anwendet.

Inzwischen ist die Webseite fast schon als Erziehungsprogramm anzusehen, da die Suchmaschine als Ergebnis eine Animation auswirft, wie man Google zu benutzen hat. Die Reaktion ist also sogar ein wenig als Provokation anzusehen.

Vergleichbare Seiten gibt es für Bing und Wikipedia, als auch eine deutsche Variante mit dem Namen ‚Lass mich das für dich googlen‘.



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Weitere Informationen/Quellen

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Wenn Julia nicht gerade Begriffe und Memes für Onlinesprache.de definiert, verbringt sie ihre Freizeit mit Fan-Fiction. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Trends, die früher oder später auch in Deutschland ankommen.



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