LiveLeak

Letzte Aktualisierung am 11.07.2019 | 25 Aufrufe | Fehler melden

#Überblick | #Verbreitung | #Besonderheiten

Überblick

Das im Oktober 2006 gegründete Videoportal LiveLeak ist ein Pendant zu YouTube.

Der Unterschied besteht darin, dass es kaum Bedingungen an die Inhalte der Videos stellt und sich so durch besonders realistische Materialien von Gewalt, Krieg und Brutalität auszeichnet.

Entstanden ist es in Großbritannien und wurde unter anderem von Hayden Hewitt mitbegründet. Er ist es auch, der sich in erster Linie in der Öffentlichkeit zu dem Portal äußert.

LiveLeak ist wiederum der Nachfolger der Internetseite Ogrish.com, welche unter dem Motto „Can you handle life?“ lief und als Schockseite einen gewissen Kultstatus erreichte.

2005 begannen die Betreiber Dan Klinker und Hayden Hewitt die Seite seriöser wirken zu lassen. Um dies vollends umzusetzen, entstand ein Jahr später LiveLeak.

Öffentliches Interesse

Verbreitung

Allgemein bekannt wurde das Internetportal durch die Veröffentlichung eines Videos, das die Exekution des ehemaligen irakischen Machthabers Saddam Husseins als Inhalt hatte.

In Deutschland war vor allem das Video für die aufkommende Bekannheit verantwortlich, in dem der Landeversuch einer Airbus-Maschine am Hamburger Flughafen 2008 während eines Orkans zu sehen ist.

Monatlich zählt die Seite im Schnitt mehr als 24 Millionen Besucher und ist eine der 1.400 meistbesuchten Seiten weltweit (Quelle: SimilarWeb; Stand: 11.07.2019).

Dabei wird diese besonders von Bürgern der Vereinigten Staaten aufgesucht; danach folgen Großbritannien, Polen und Deutschland.

Besonderheiten

LiveLeak zeichnet sich durch freie politische Meinungsäußerung aus und hat sich in den wenigsten Fällen geweigert, bestimmte Videos zu entfernen.

Der Mitbegründer Hayden Hewitt rechtfertigte es 2008 in einem Artikel der Stuttgarter Zeitung: „All diese Dinge geschehen, das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen“. Eine Ausnahme war beispielsweise der Kurzfilm Fitna des Rechtspopulisten Geert Wilders.

Unter der Rubrik „Yoursay“ können Nutzer in Videos ihre persönlichen Meinungen äußern, ganz egal welcher politischen Ideologie sie entspringen und müssen keine Repressalien befürchten, solange sie nicht gegen geltendes Recht in dem entsprechenden Land des Erstellers verstößt.

Auch wenn die Seite viel Kritik ausgesetzt ist, werben teilweise große Unternehmen auf der Seite. Darunter Telekom, Conrad, Dell und die Postbank.

LiveLeaks hat ein Punktesystem, um die Aktivitäten der jeweiligen User zu belohnen.

Diese können durch das Kommentieren von Videos oder Bewertungen der eigenen Kommentare erlangt werden und unter anderem für Bewertungsgskommentare genutzt werden.

Weitere Informationen

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