Momo Challenge

Letzte Aktualisierung am 29.06.2020 | 6 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Überblick | 2. Hintergründe | 3. Weiteres

Überblick

Bei der Momo Challenge handelt es sich um eine Kettenbrief-Aktion, die sich vor allem über den Messenger-Dienst WhatsApp verbreitete.

Sie kann als Nachfolger der Blue Whale Challenge gesehen werden, da sie ebenso viel Gefahr aufgrund eines Hoax in sich birgt.

Außerdem ist auch bei der „Momo Challenge“ nicht eindeutig bekannt, wo sie ihren Ursprung hat.

Durch eine außerordentliche mediale Berichterstattung und Verbreitung über sämtliche sozialen Netzwerke hat die Challenge eine beachtliche Reichweite erhalten.

Indirekt hat sie dadurch auch schwerwiegende Folgen gehabt.

Öffentliches Interesse

Hintergründe des Ereignisses

Angefangen hat Mitte 2018 alles mit dem Bild einer gruseligen Fratze mit lichten schwarzen Haaren, weit aus den Augenhöhlen hinaustretenden Augen und einem spitz zusammenlaufenden dünnen langen Mund.

Der österreichische Verein gegen Internetmissbrauch Mimikama fand im Juli 2018 heraus, dass das Gesicht zu einer Statue in der Vanilla Gallery in Tokio gehört.

Die ersten Kettenbriefe stammten auch tatsächlich von japanischen, aber auch von mexikanischen und spanischen Nummern.

In diesen wird gewarnt, dass wenn man die Kette unterbricht und den Text nicht an 15 seiner Kontakte weiterschickt, Momo nachts neben dem Bett stehen wird.

Die „Momo Challenge“ verbreitete sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen und hatte dadurch ein größeres Potenzial sich zu verbreiten.

Mittlerweile gilt das Ganze als Hoax, da es nicht die Verbreitung des Kettenbriefs war, der sich selbst so populär gemacht hat, sondern die Medien, die daraus große Geschichten gemacht haben.

Vor allem YouTuber, auch hierzulande, ließen es sich nicht nehmen damit Likes abzugreifen.

Dennoch hatte die „Momo Challenge“ auch bedauerliche Folgen: So nahmen sich bis heute vier junge Menschen in Folge der Challenge das Leben.

Grund war dafür nicht der ursprüngliche Text, der vermeintlich harmlos war und maximal einen leichten Schrecken bei jüngeren Menschen mit sich brachte, sondern die vielen Nachahmer.

Diese schrieben ebenfalls mit der gruseligen Fratze als Profilbild für Kinder und Jugendliche weitaus beängstigendere Dinge per WhatsApp.

Dazu gehörten Aufgaben, die erfüllt werden mussten, ansonsten droht der Verfasser mit schlimmen Konsequenzen – die eben auch in den Selbstmord trieben.

Mittlerweile hat sich die Bedeutung der „Momo Challenge“, nach einem zweiten Hoch Anfang 2019, deutlich gesenkt.

Video

Weitere Informationen/Quellen

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Seit klein auf als Gamer unterwegs. War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Norddeutscher Schreiberling, der auf digitales Gedöns steht.



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