Römisches Roulette

Letzte Aktualisierung am 05.10.2020 | 1.005 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Bedeutung | 2. Ursprung | 3. Verbreitung

Bedeutung


Was bedeutet Römisches Roulette?
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Als Teenager kommt man früher oder später in das Alter, in dem man mit den Eltern über Sex und Verhütungsmitteln spricht.

Für die eine Seite – manchmal auch für beide – zwar meist sehr peinlich, ist es doch eine der wichtigsten Unterhaltungen beim Erwachsenwerden.

Möglichkeiten Schwanger zu werden gibt es zahlreiche und auch wenn man vom Namen her vielleicht nicht gleich darauf kommt, zählt auch das Römische Roulette dazu.

Bei dieser Art der Verhütung verlässt sich die Frau oder das Mädchen ausschließlich auf ihre unfruchtbaren Tage im Monat.

Da wir Menschen nicht jeden Tag gleich ticken – unser Körper ebenso wenig – ist die Verlässlichkeit des „Römischen Roulettes“ sehr vage.

Orientiert man sich am Pearl-Index, der die Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln bemisst, liegt dieser beim „Römischen Roulette“ bei 9 – zum Vergleich: bei der Antibabypille liegt er minimal bei 0,1 bzw. beim Kondom bei 2.

Die offizielle Bezeichnung dieser Verhütungsmethode lautet Knaus-Ogino-Methode, benannt nach den Gynäkologen Kyusaku Ogino und Hermann Knaus.

Der Name „Römisches Roulette“ leitet sich vom Standort des Vatikans ab, der in der italienischen Stadt Rom gelegen ist.

Die Katholische Kirche, die dort ihren Hauptsitz hat, bezeichnet das „Römische Roulette“ als einzig richtige Empfängnisverhütung – tja, und wenn es schiefgeht, war es Gottes Wille.

Öffentliches Interesse

Ursprung des Begriffes

Die Knaus-Ogino-Verhütungsmethode ist zwar erst seit 1927 veröffentlicht, jedoch ist das Konstrukt dahinter mindestens ebenso alt wie die oben genannte Kirche.

Allerdings hilft die Methode auch bei der natürlichen Familienplanung, da in diesem Fall das „Römische Roulette“ vorhersehbar wird: Weiß man, wann die unfruchtbaren Tage sind, weiß man, an welchen Tagen man am ehesten ein Kind zeugen kann.

Verbreitung des Begriffes

Allgemein ist die Bezeichnung „Römisches Roulette“ als Abwertung der Methode gegenüber zu sehen und wird meist im ironischen Sinne benutzt.

Entsprechend wird es in sozialen Medien, thematischen Foren und vielerorts in Bezug auf die Katholische Kirche verwendet.

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Weitere Informationen/Quellen

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War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Seit klein auf als Gamer unterwegs. Norddeutscher Schreiberling, der digitales Gedöns aller Art suchtet. Kümmert sich um den Content auf OnlineSprache.de



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