Rules of the Internet

Letzte Aktualisierung am 20.02.2020 | 24 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung


Was bedeutet Rules of the Internet?

Mit Rules of the Internet wird eine inoffizielle Regelsammlung beschrieben, die eine Art Leitfaden für das Miteinander im Internet darstellt.

Sie besteht aus einer Reihe von Witzen und Anspielungen auf diverse Filme und Sendungen, darunter Fight Club und South Park.

Auch auf Memes von 4chan wird sich häufig bezogen.

Ganz ernst zu nehmen sind sie daher nicht und manche Passagen widersprechen sich sogar absichtlich.

Let’s all take a moment and remember the rules of the internet

Öffentliches Interesse

Ursprung

Entstanden sind die Regeln ursprünglich im Zusammenhang mit der Gruppierung Anonymous.

Mitte der 2000er Jahre wurde die Liste von einem unbekannten User auf einer Satire-Seite veröffentlicht und verbreiteten sich fortan auch auf 4chan.

Während die erste Version nur 18 Punkte hatte, wandelte sie sich im Laufe der Zeit und so gibt es mittlerweile Versionen, die bis zu 100 Punkte umfassen.

Heutzutage mögen einige Punkte ein wenig veraltet wirken.

Eine besagt beispielsweise, dass es im Internet keine Mädchen gibt.

Das ist natürlich Quatsch, aber es bezieht sich auf die Zeit, in der Frauen wirklich selten in Online-Multiplayer-Spielen zu finden waren.

Verbreitung

Aufgrund ihres Unterhaltungswerts wurde die Schrift Ende der 2000er Jahre immer populärer.

Ein besonders bekannter Spruch, der sich durchgesetzt hat, ist: „Bilder, oder es ist nicht passiert!“.

Auf manchen Abschnitten basierend haben sich sogar ganze Websites entwickelt.

Offizielle Bestimmungen dafür, wie man sich im Internet gegenüber anderen verhalten soll, gibt es bis heute nicht – zumindest, solange man sich im gesetzlichen Rahmen bewegt.

Generell wäre es sehr schwierig, ernsthafte Regeln für die Internetgemeinschaft zu etablieren, da Benutzer oftmals von der Anonymität profitieren und demnach Verstöße nicht geahndet werden könnten.

Seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen, sollte hier aber ausreichen.

Video

Weitere Informationen

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Seit klein auf als Gamer unterwegs. War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Norddeutscher Schreiberling, der auf digitales Gedöns steht.



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