Shibari

Letzte Aktualisierung am 26.11.2019 | 6 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Shibari ist eine spezielle Kunst des Bondage und stammt aus Japan.

Anders als bei gewöhnlichem Fesseln innerhalb des BDSM geht es hierbei um die Kunst und Ästhetik. Es hat ebenso keinen Zusammenhang zu Erniedrigung oder Unterwerfung, vielmehr steht der Akt an sich im Vordergrund.

Übersetzt bedeutet „Shibari“ so viel wie „binden“ und „schnürren“, wobei es sich auch auf eine vertragliche Bindung beziehen kann. Daher spricht man in Japan von Kinbaku bezüglich der erotischen Fesselung.

Shibari Sunday

Öffentliches Interesse

Ursprung

„Shibari“ stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente zunächst als Fesselungs-Technik für japanische Krieger wie den Ninjas und den Samurais, die damit ihre Gegner kampfunfähig machten.

Erst in der modernen Zeit wandelte sich daraus eine erotische Praktik, bei der in den meisten Fällen Frauen die Gefesselten sind.

Verbreitung

Die Kunst des „Shibari“ muss grundsätzlich erlernt werden, da aufwendige Knoten zum Einsatz kommen. Einige Techniken sehen auch vor den gefesselten Partner an Seilen aufzuhängen.

Vor allem in Japan ist diese Form des Bondage besonders verbreitet, aber auch in der restlichen Welt gibt es zahlreiche Anhänger. In vielen deutschen Städten gibt es sogar „Shibari“-Schulen.

Neben dem sexuellen Bezug ist der künstlerische Aspekt beim „Shibri“ stark verbreitet. Viele Künstler veranstalten in Japan dazu Ausstellungen. In Clubs finden zudem entsprechende Live-Performances statt.

Darüber hinaus ist die Thematik besonders im Internet von Bedeutung. In zahlreichen Foren und auch in sozialen Medien tauschen sich weltweit Interessierte aus.

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