Storm Area 51, They Can’t Stop All of Us

Letzte Aktualisierung am 21.09.2019 | 59 Aufrufe | Fehler melden

Überblick

Aliens, paranormale Vorkommnisse und seltsame Experimente – über die Area 51 wurden schon viele Geschichten erzählt, jedoch weiß niemand, der nicht bei der CIA arbeitet, was dort vor sich geht.

Die Existenz der Basis wurde bereits 2013 bestätigt, aber der US-amerikanische Geheimdienst weist strikt zurück, dass dort Aliens festgehalten werden; vielmehr sei es ein Testgelände des US-Militärs in der Wüste Nevadas.

Was wirklich hinter Area 51 steckt, wollten unzählige Menschen am 20. September 2019 herausfinden.

Auf Facebook wurde dazu bereits im Juli 2019 eine Veranstaltung mit dem Titel „Storm Area 51, They Can’t Stop All of Us“ erstellt, zu der am Ende mehr als 2,4 Millionen Menschen zugesagt hatten und weitere 1,4 Millionen interessiert waren.

Öffentliches Interesse

Hintergründe

Den Veranstaltern zufolge kann man den Überfall jedoch als Spaß verstehen.

Auch die Beschreibung dessen lässt darauf schließen. Dort hieß es: „Wenn wir wie Naruto rennen, sind wir schneller als ihre Kugeln. Lasst uns Aliens sehen.“

Nevadas Polizei und auch Regierungsvertreter warnten im Vorfeld jedoch bereits davor, unbefugt die Militärbasis zu betreten.

Gastgeber hinter der skurrilen Veranstaltung ist der US-amerikanische Student Matty Roberts.

Schon im Vorfeld schlug „Storm Area 51“ große Wellen, so verbreiteten sich tagtäglich dutzende Memes und Videos auf Reddit, YouTube und Co.

Sogar drei PC-Spiele wurden auf Steam gelistet, wobei zwei davon erst noch erscheinen sollen; „Storm Area 51: September 20th 2019“ dagegen ist bereits in der Early-Access-Variante spielbar.

Auch wenn sich circa 40 Leute direkt vor dem Eingang der Militärbasis versammelten, mit dem Plan diese zu stürmen, blieb es weitestgehend friedlich am 20. September.

Vor allem aber scheint die Facebook-Veranstaltung viel mehr ein Werbegag für ein Musik-Festival mit dem passenden Namen „Alienstock“ gewesen zu sein, als ein tatsächlicher Aufruf zur Stürmung.

Dabei war der Plan das Festival in dem kleinen, der Area 51 nahe gelegenen Ort Rachel zu veranstalten. Da dieser jedoch kaum Infrastruktur und nur ein Motel hat, kamen viele mit dem Zelt und Camper Vans.

Berichten zufolge sollen sich vorab so viele Menschen angemeldet bzw. Tickets für das Festival gekauft haben, dass ein Teil davon kurzfristig nach Las Vegas verlegt wurde, wo sich auch der Initiator hinter der Story Matty Roberts zeigte.

Hinzu kam noch eine kleine Veranstaltung, die beim Besucherzentrum der Area 51 in Hiko abgehalten wurde. Inwiefern diese mit dem „Alienstock“ in Zusammenhang steht, ist nicht klar.

Letztendlich gab es keinen Sturm auf die Militärbasis der US-Luftwaffe, sondern lediglich eine große Party an drei Orten, die alle durch eine Facebook-Veranstaltung eines Studenten entstanden sind.

Video

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