Cuckold

Letzte Aktualisierung am 03.02.2019 | 29 Aufrufe | Fehler melden

Bedeutung

Unter Cuckold versteht man eine Sexualpraktik, die innerhalb der BDSM-Szene angesiedelt ist.

Bei dieser verspricht sich ein Mann, der sich in einer festen Partnerschaft befindet, einen Lustgewinn, wenn er seine Partnerin dabei beobachtet, wenn diese mit anderen Männern Sex hat.

Der Sinn und Zweck dieser Handlung ist jedoch nicht nur der Lustgewinn des Mannes, sondern auch gleichzeitig seine Demütigung.

Dieses Vorgehen gibt es auch in der umgekehrten Form. Die betreffende Frau wird in diesem Fall als Cuckquean oder Hotwife bezeichnet.

Öffentliches Interesse

Ursprung

Abgeleitet wurde der Begriff vom ‚Cuckoo‘, dem Kuckuck, der einem anderen Vogel ein fremdes Ei ins Nest legt. Geschichtlich tauchten schon im Jahre 1250 erste Dokumentationen über eine solche Praktik auf.

1589 wurde erstmals der Begriff cuckolding verwendet, der damals noch dafür stand, dass man verschiedene Formen von Beziehungen pflegt, die nicht monogamer Natur sind.

Wissenschaftlich gesehen hat das cuckolding sogar einen Sinn und Zweck. So soll der Körper des Mannes laut der Forschung durch die Beobachtung seiner Partnerin dazu angespornt werden, mehr Sperma zu produzieren.

Dies sei so in seiner natürlichen Veranlagung verankert und bei Tieren schon vielfach beobachtet worden.

Verbreitung

In der heutigen Zeit, in der Sexualität immer freier und offener gestaltet wird, ist cuckolding eine Sexualpraktik, die mit einer gewissen Offenheit behandelt wird und auch zum experimentieren dient.

Die BDSM-Szene erfreut sich zunehmender Beliebtheit und da das cuckolding Teil von diesem ist, verbreitet es sich auch entsprechend.

Es ist insbesondere beliebt bei Paaren, die mal etwas Neues ausprobieren wollen und durchaus auch einem Erlebnis mit mehreren Teilnehmern nicht abgeneigt sind.

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