Mach kein Auge

Letzte Aktualisierung am 04.10.2020 | 378 Aufrufe | Fehler melden

Inhaltsverzeichnis: 1. Bedeutung | 2. Ursprung | 3. Verbreitung

Bedeutung


Was bedeutet Mach kein Auge?
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Mach kein Auge: Bedeutung, Ursprung und Verbreitung

Mach kein Auge ist ein Begriff aus der Jugendsprache, der in dieser seit einigen Jahren verbreitet ist.

Wer den Ausdruck verwendet, will jemandem gegenüber ausdrücken, dass er nicht neidisch oder missgünstig gucken soll.

Grundsätzlich ist es eine synonyme Phrase zu „Sei nicht eifersüchtig“ oder „Wünsche mir nichts Schlechtes“.

Meist sieht sich mit „Mach kein Auge“ aussagende Person seines Glückes im Recht und drückt damit Ärger über die Missgunst eines anderen aus.

Öffentliches Interesse

Ursprung des Begriffes

Die Mythologie hinter dem Ausdruck stammt aus der türkischen und arabischen Kultur.

Dort herrscht seit vielen Jahrhunderten der Aberglauben vor – religionsbedingt –, dass man mit bösen Blicken anderen schlimme Dinge zuführen kann.

Wer also neidisch auf jemanden ist, schaut ihn daraufhin entsprechend an und wünscht ihm dabei nichts Gutes.

Der Glaube dahinter sieht auch vor, dass man sich gegen missgünstige Blicke mit sogenannten Nazar-Amuletten schützen kann.

Im deutschsprachigen Raum ist das Sprichwort „Mach kein Auge“ durch den Song Kokaina bekannt geworden, war aber auch davor schon unter Jugendlichen im Gebrauch.

Das Lied wurde 2018 vom deutschen Rapper Miami Yacine veröffentlicht, der marokkanische Wurzeln hat.

Verbreitung des Begriffes

Stark mit dem Ausdruck „Mach kein Auge“ verbunden, ist „Ich küsse dein Auge“, was ein Kompliment ist, wenn jemand beispielsweise dankbar ist.

In der türkischen sowie arabischen Kultur sind Augen generell ein besonderes Körperteil, da es den direkten Weg zum Herzen darstellen soll.

Seit der Ausdruck in der deutschen Rap-Szene aufgetaucht ist, hat sich „Mach kein Auge“ vor allem in der Jugend- und Onlinesprache verbreitet.

Dort ist es noch immer häufig in Verwendung.

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Video

Weitere Informationen/Quellen

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War schon im Netz aktiv, als Meme noch ein Fremdwort war. Seit klein auf als Gamer unterwegs. Norddeutscher Schreiberling, der digitales Gedöns aller Art suchtet. Kümmert sich um den Content auf OnlineSprache.de



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